Landesmittel für den Neubau der Rettungswachen in Bad Dürrheim, Blumberg und Donaueschingen
Der Finanzausschuss des Landtags hat am 22. Januar beschlossen, dass 62 Millionen Euro zusätzlich für Investitionen in den Rettungsdienst bereitgestellt werden. Auch der Schwarzwald-Baar-Kreis profitiert - mehr als 7 Millionen Euro fließen dabei in folgende Maßnahmen:
- 2,4 Mio. Euro für den Neubau der Rettungswache des DRK in Donaueschingen
- 1,65 Mio. Euro für den Neubau der Rettungswache des DRK in Bad Dürrheim
- 1,34 Mio. Euro für den Neubau der Rettungswache des DRK in Blumberg
- 1,67 Mio. Euro für den Neubau der Wasserrettungswache des DLRG in Donaueschingen.
Die Mittel stammen aus dem Sondervermögen des Bundes, aus dem Baden-Württemberg insgesamt 13,1 Milliarden Euro zur Verfügung stehen. Der Landtag von Baden-Württemberg hat entschieden, 200 Millionen Euro daraus gezielt für den Rettungsdienst, den Katastrophenschutz und die Infrastruktur der inneren Sicherheit einzusetzen.
Die Zuschüsse decken grundsätzlich 90 Prozent der förderfähigen Kosten ab. Damit entlastet das Land die Rettungsdienstorganisationen erheblich und ermöglicht dringend notwendige Investitionen in moderne Infrastruktur und zeitgemäße Arbeitsbedingungen.
„Gut ausgestattete und funktionale Rettungswachen sind eine wichtige Voraussetzung dafür, dass Einsatzkräfte schnell ausrücken und Menschen in Not zuverlässig helfen können“, so die Grüne-Wahlkreisabgeordnete Martina Braun. Braun zeigt sich zufrieden, dass auch der Neubau der gemeinsamen Rettungswache von DRK und DLRG in Donaueschingen seitens des Landes gefördert wird: „Durch den zukünftig gemeinsam genutzten Neubau können fachliche und räumliche Synergien sinnvoll genutzt werden.“
Landesweit stellt das Land in dieser Tranche damit rund 62 Millionen Euro zusätzlich für Investitionen in den Rettungsdienst bereit und ergänzt dadurch die reguläre Förderung des Rettungsdienstes.
„Diese Mittel sind eine Investition in die Sicherheit der Menschen auch im Schwarzwald-Baar-Kreis und in moderne und zeitgemäße Arbeitsplätze für diejenigen, die rund um die Uhr für uns im Einsatz sind“, betont Braun abschließend.